Bei passendem Wetter – Frau Holle hatte rechtzeitig ihre Schleusen geöffnet und ließ es kräftig schneien – trafen sich am 2.1.26 die Teilnehmer mit Michaela Stöhr (Naturführer Pfalz) und Martin Reichenbach (Musik) zur Wanderung in den "Zauber der Rauhnächte". Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung ging es in dichtem Schneetreiben durch den Winterwald zur Grillhütte. Dort wurde das Thema Winter musikalisch und lyrisch dargeboten. An weiteren Stationen in den Weinbergen und im Winterwald kamen die Themen Wurzeln, Vergebung und Vergänglichkeit mit Geschichten, Lyrik und Musik zur Sprache.
Immer wieder wurden auch Informationen zu den Rauhnächten, wie die Perchtenläufe oder Orakeln eingesprenkelt. Auch das Räuchern spielt in den Rauhnächten eine besondere Rolle. Dies wurde auch praktisch vorgeführt und den einzelnen Teilnehmern im wörtlichen Sinn nahe gebracht. Auf einem weiteren Abschnitt der Reise durch den winterlichen Wald wurde beim „Stillgang“ mit allen Sinnen bewusst und achtsam wahr genommen.
Mittlerweile hatte es zu schneien aufgehört und der Himmel färbte sich im Westen unter den grauen Wolken orange. Zurück an der Grillhütte führte Martin Reichenbach mit dem Song „Hexenwind“ in das Thema der wilden Jagd ein, bevor Michaela Stöhr dazu noch weiter
Hintergründe und ein Gedicht vortrug. Der Vollmond tauchte die Szenrie in ein magisches Licht als es zum Abschluss auf das Gelände von „Permakultur Bergstraße“ ging, wo man sich zunächst stärken und mit heißen Getränken in einer märchenhaften Atmosphäre aufwärmen konnte. Nach weiteren Gedichten und Liedern zu der stillen Zeit und Achtsamkeit ging es zum Abschluss und Abschied ans Feuer. Voll mit
einzigartigen Eindrücken dieser wunderbaren Reise machten sich die Teilnehmer vom Vollmond beschienen auf den Rückweg zum Parkplatz.
Im Kaffeeschuppen Zwingenberg am 20.7.2025
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